SARS-COV2 Impfungen

Da die Planung unserer Regierung eher kurzatmig marketinggetrieben und nicht mittel- bis längerfristig faktenbasiert erscheint, liegen uns noch keine validen Informationen über mögliche SARS-COV2 Impfungen in Ordinationen vor.

Sollte die Regierung irgendwann in den nächsten Wochen einer Planung fähig sein, werden wir Sie sofort informieren und SARS-COV2 Impfungen auch in unserer Ordination rasch und unbürokratisch ermöglichen.

Sind die SARS-COV2 Impfungen sicher und zu empfehlen?

Bei der Entwicklung der Impfstoffe handelt es sich um eine wissenschaftliche Höchstleistung, auf die die westlichen, demokratischen Staaten stolz sein dürfen.
Zumindest für Risikopersonen sind diese auf alle Fälle zu empfehlen. Die Sicherheit und Nebenwirkungsprofile entsprechen denen bereits bekannter Impfstoffe (FSME, Influenza, Tetanus, etc.).

Wie halte ich es persönlich?

Meine Vertretung und ich sind bereits geimpft. Die Verträglichkeit ist ausgezeichnet, wie bei allen Impfungen bestand für einen Tag ein leichtes muskelkaterartiges Gefühl in der Einstichregion am Oberarm.

Von meinen Ordinationsassistenten/innen sind zwei geimpft, zwei konnten sich noch nicht dafür entscheiden. Einen Zwang kann und will ich nicht ausüben, regelmäßige COVID-19 Tests sind allerdings zum Schutz der Patienten obligat.

Wäre ich von der „Corona-Impfung“ nicht überzeugt, hätte ich meine Ordination bei einer aufgezwungenen Impfpflicht für Gesundheitsberufe sofort geschlossen.
Ich könnte und würde mich sofort aus meinem Berufsleben zurückziehen.

OA Dr. Baumgartner

PNEUMOKOKKEN Impfungen (Stand September 2020)

Erwachsene ab dem 51. Lebensjahr: Prevenar13 und frühestens nach einem Jahr Nachimpfung mit Pneumo23. Eine einmalige Wiederholung (PCV13 + PPV23) wird nach dem vollendeten 60. Lebensjahr empfohlen.

Erwachsene ab dem 60. Lebensjahr: Prevenar13 und frühestens nach einem Jahr Nachimpfung mit Pneumo23.

Erwachsene mit hohem Risiko ab dem 6. Lebensjahr: Prevenar13 und frühestens nach acht Wochen Nachimpfung mit Pneumo23.

Hohes Risiko: Chronische Lungen-, Herz-, Nieren- und Stoffwechselerkrankungen; angeborene oder erworbene Immundefekte; immunsuppressive Therapien; bösartige Erkrankungen; Frühgeborene; Personen mit Asplenie (fehlender oder entfernter Milz); Personen mit Metallrauchexposition (Schweißen, Metalltrennen).